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Leben in einer Gastfamilie

Von größter Wichtigkeit für das Wohlbefinden unserer Schüler im Land ihrer Wahl sind die Gastgeber - besser gesagt, die Gasteltern. Sie freuen sich darauf, dir für ein halbes oder ganzes Jahr ein zweites Zuhause zu sein.

Alle wichtigen Informationen rund um die "host families" haben wir auf dieser Seite zusammengetragen.


Was ist eine Gastfamilie?
In den Gastländern leben viele aufgeschlossene, weltoffene Familien, die gerne etwas über fremde Länder oder Kulturen erfahren möchten. Einige erfüllen sich diesen Wunsch, indem sie Schüleraustausch-Organisationen ihre Gastelternschaft anbieten; freiwillig, meist ohne dass diese in irgendeiner Weise vergütet wird. Und wenn sie etwas Geld bekommen, dann deckt das höchstens den erhöhten Aufwand!

Wie werden Gastfamilien ausgesucht? Um unseren Gastschülern freundliche und verständnisvolle „Zweiteltern“ bieten zu können, arbeitet CAMPS im Gastland partnerschaftlich mit renommierten Organisationen, Schulbehörden und Schulen zusammen. Dort kümmern sich ausgebildete Mitarbeiter persönlich vor Ort um jede Bewerbung einer Gastfamilie und prüfen deren Eignung. Dabei werden auch mehrere externe Referenzen, u.a. vom Arbeitgeber oder Freunden und Nachbarn, eingeholt. Die Prüfung einer potenziellen Gastfamilie geht zum Teil sogar so weit, dass von den erwachsenen Familienmitgliedern polizeiliche Führungszeugnisse vorliegen müssen.

Wichtig ist:

Es werden „typische“ 2-Eltern-Familien mit eigenem Kind ebenso zugelassen wie allein erziehende Eltern oder auch kinderlose Ehepaare.

  • Sie müssen in gesicherten finanziellen Verhältnissen leben.
  • Kein Familienmitglied darf vorbestraft sein.
  • Sie müssen, ungeachtet ihrer Hautfarbe oder Religion, tolerant gegenüber fremden Gebräuchen und Kulturen sein.
  • Können sich die Gasteltern ihren Schüler aussuchen?

    Ja, das können sie - und das werden sie auch! Zugelassene Gasteltern prüfen sehr genau, wen sie bei sich aufnehmen möchten. Es ist daher falsch zu glauben, Gastschüler werden „wahllos irgendwie auf Familien verteilt“. Diese Vermutung hörten wir in Infogesprächen mit Interessenten recht häufig, so etwas wird bei CAMPS nicht passieren!

    Die Auswahlprozedur einer interessierten Familie dauert manchmal recht lange, sie zahlt sich aber aus: Fast alle unserer Gastschüler verstehen sich mit ihrer Gastfamilie auf Anhieb gut. Durch diese Sorgfalt werden Familienwechsel kaum notwendig.

    Sollte es dennoch einmal zu Problemen zwischen einem unserer Schüler und seiner Familie kommen, seien Sie versichert, dass wir dieses Problem sehr ernst nehmen!

     

    Wie lebt eine Gastfamilie?

    Gleich, in welches Land unsere Schüler reisen, die Gastfamilien leben überwiegend in Einzelhäusern, selten in Appartements. Hier können unsere Gastschüler in vielen Fällen ihr eigenes Zimmer beziehen. Viele Dinge des alltäglichen Lebens unternehmen Familien gemeinsam: Man lädt ein und wird eingeladen. Grillfeste, Sportveranstaltungen, Theater, Shopping und Familien- Ausflüge bestimmen den geselligen Alltag. An Wochenenden sehr beliebt sind Exkursionen zu Verwandten, Kino-, Strand- oder Parkbesuche. Feiertage und Feste werden mit wahrer Inbrunst und entsprechend aufwendigen Vorbereitungen begangen; erst recht, wenn der ausländische Familiengast dabei ist. Als Sohn oder Tochter „auf Zeit“ steht man häufig im Mittelpunkt und die Familien erwarten, dass man diesen Traditionen und Gebräuchen des Landes offen und mit Interesse begegnet.

    Thank You!

    Thank you for giving us the opportunity to be a host family. We love having Benny as a new son. This has been a great learning experience for all of us. Steve & Susan Fogner and family Westbrook, SC

    Unser "Zeit-Argentinier" Phil Geusen mit seiner Gastfamilie aus Villa del Rosario

    Flughafen Singapur, 3. Januar 2007: CAMPS-Schülerin Julia Pitschmann mit ihren Gasteltern