Wer hat welche Erwartungen?
Spricht man von einem Gastschuljahr, spricht man automatisch von Erwartungen. Nicht nur du als Schüler hast sie, auch deine Familie. Die Organisationen. Die Gastfamilien. Die Schule. Das Netz der Erwartungen geht noch weiter: Der Schüler erwartet etwas von der Organisation, die Organisation vom Schüler auch von seinen Eltern. Die Organisation baut auf die Gastfamilie. Sie erwartet einen guten Job von ihren Mitarbeitern usw.
Während deines Auslandsjahres ist es wichtig, dass du dich dran erinnerst, warum du Gastschüler werden wolltest. Und welche Ziele du erreichen wolltest. Ebenso wichtig wird es sein, dass du versuchst den Anforderungen deiner Gastfamilie, der Schule und des gesamten Programms gerecht zu werden. Das ist manchmal nicht ganz einfach, aber bedenke: Es stellt auch eine große Herausforderung dar. Und du hast die Chance daran zu wachsen.
Was erwartet eine Organisation von einem Gastschüler?
- Sei offen und lass deine Gastfamilie an dir und deiner Kultur teilhaben.
- Sei ein guter Botschafter deines Landes.
- Sei flexibel, anpassungsfähig und denke positiv.
- Versuch immer dein Bestes zu geben.
- Nimm an den Aktivitäten deiner Gastfamilie, der Schule und deines Ortes teil.
- Akzeptiere und respektiere die neue Kultur und deine Gastfamilie.
- Sei offen und ehrlich gegenüber der Gastfamilie bei Problemen.
- Sprich mit uns oder deiner Betreuungsperson über alle Probleme, die du nicht mit deiner Gastfamilie lösen kannst.
Was erwartet CAMPS von deinen Eltern?
- Werten und unterstützen Sie den Aufenthalt Ihrer Tochter/Ihres Sohnes positiv.
- Versuchen Sie bei möglichen Problemen objektiv zu sein.
- Kontaktieren Sie immer uns, wenn Ihnen etwas auf der Seele brennt - nicht die Gastfamilie oder den lokalen Koordinator.
- Akzeptieren Sie, dass Ihr Kind eine Beziehung zur Gastfamilie aufbaut.
- Rufen Sie Ihren Sohn/Ihre Tochter nicht zu häufig an.
- Nehmen Sie Abstand von Besuchen in den ersten 5 Monaten des Programms.
Was erwartet das Programm von einer Gastfamilie?
- Behandele den Gastschüler wie ein Familienmitglied, nicht wie einen Gast.
- Unterstütze das Lernen und die Entwicklung des Schülers während der gesamten Zeit.
- Stell vernünftige Hausregeln und -pflichten für den Schüler auf.
- Lass den Schüler wissen, wenn du über etwas glücklich oder unglücklich bist.
- Sprich mit dem Betreuer des Schülers über die Probleme, die sich nicht familienintern lösen lassen.
- Sei nachsichtig, erlaube dem Schüler Fehler zu machen und sich zu entwickeln.
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Kendra Eberle Regional Director, Rocky Mountain - High School Program CIEE Int. Work & Study Programs






