Ein Paradies zum Anfassen!
Foto: David Melcher, 6 Monate @ Mount Maunganui College:
Kia Ora - Hallo! Ich war ein halbes Jahr an der Bay of Plenty und habe die Zeit sehr genossen. In der Schule hat mich besonders beeindruckt, dass ich so exotische Fächer wie Outdoor Education, Marine Studies, Klettern und Tauchen im Rahmen des Schulunterrichts lernen konnte. Faszinierend war dabei auch das riesige Angebot an Freizeitaktivitäten der outdoorsüchtigen Kiwis. Meine Englischkenntnisse haben sich ganz von allein verbessert. Auch sonst habe ich sehr viel Selbstsicherheit gewonnen und bin insgesamt selbstständiger geworden.
Neuseeland wird oft als kleines aber feines Großbritannien bezeichnet. Ähnlich wie auf den britischen Inseln fallen die Sommer warm und trocken aus und die Winter sind mild und feucht.
Auf der charmanten, gediegenen NORDINSEL befinden sich die Hauptstadt Wellington und das geschäftige Auckland. Die Bay of Plenty ist durch die Kultur der Maori geprägt, deren lebendige Geschichte du hier am besten kennenlernen kannst.
Die SÜDINSELwird bestimmt durch die quirligen Universitätsstädte Christchurch und Dunedin und die landschaftlichen Kontraste mit hohen Bergen, Gletschern, Urwäldern, Fjorden und feinsandigen Stränden.
Eine Reise in eine "verkehrte" Welt
Santa Claus kommt in T-Shirt und knallroten Shorts, der Weihnachtsbaum trägt Blätter und blüht, die Sonne steht mittags im Norden, der ab- und zunehmende Mond wechselt die Richtung und natürlich fahren die Kiwis auch auf der anderen Fahrbahnseite. Alles schon etwas sonderbar, aber fremdartig kommt einem Neuseeland als Besucher eigentlich gar nicht vor: schließlich prägen unsere Nachbarn, die Briten, das Leben des Inselstaates auf der anderen Seite der Welt.
Für europäische Gastschüler ist Neuseeland ein Paradies zum Anfassen; das Klima ist gemäßigt, die Natur überwältigend und die Einheimischen tolerant, multikulturell und gastfreundlich. Die Kiwis an sich - und natürlich auch neuseeländische Gasteltern - sind im Allgemeinen, bedingt durch ihre isolierte Lage, überaus neugierige Menschen. Sie möchten gern mehr von ihrem Gastschüler über das Leben und das Geschehen in anderen Teilen der Welt erfahren.
CAMPS-Schüler Jens über "Waka Ama"
Waka Ama Eine super Erfahrung
Ich lebte für ein halbes Jahr am anderen Ende der Welt in Neuseeland bei einer sehr netten Maori Familie. Sie nahmen mich schon nach einer Woche mit zu einer Waka Ama Regatta, um mir mehr über den beliebten Sport der Maoris zu zeigen. Und so dauerte es auch nicht lange bis auch mich der Sport überzeugt hat und ich mir vorgenommen habe bei Schulbeginn direkt dem Schulteam beizutreten.
Wahrscheinlich muss ich für die meisten erst einmal kurz erklären was Waka Ama überhaupt ist. Es gibt Einer- Zweier- und Sechser-Wakas. Es ist so eine Art paddeln. Wie so ein Waka aussieht, könnt ihr euch auf dem Bild angucken. Wir hatten mit unserer Schule mehrere Sechser und so wurden wir beim ersten Training in die Teams eingeteilt. Dann sind wir regelmäßig zweimal die Woche zu unserem Training gegangen und es war wirklich jedes mal einfach nur FUN. Man hat uns, also mich und meinen italienischen Gastbruder, super aufgenommen und wir waren angeblich die ersten Europäer, die jemals im Schulteam waren. Und die vielen Maoris, die wir bei Waka kennen gelernt haben, waren auch super nett und wir hatten sofort jede Menge Freunde.
In der letzten Woche des ersten Terms ging es dann für die Wettkämpfe mit allen Teams nach Rotorua zu den Waka Ama Nationals. Dort haben wir für drei Tage in einem Marae gewohnt. Das ist ein Gebäude, welches für alle möglichen Versammlungen der Maoris benutzt wird. Also der Trip war super und wir hatten unglaublich viel Spaß. Eine super Erfahrung, die man einfach gemacht haben muss und besonders wenn man die Kultur der Maoris kennen lernen will. Also wenn ihr erst hier in Neuseeland seid, versucht was Neues und probiert zum Beispiel mal Waka Ama aus. Ich fand es einfach nur klasse






