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Schülerbriefe:

Lisa Wulf (5 Monate in Trenton, Georgia):

Hallo! Ihr, camps, habt uns gebeten euch mitzuteilen wie unser Abenteuer Amerika gelaufen ist. Deshalb habe ich mich entschieden euch schnell darüber zu berichten. Also ich war für 5 Monate in Trenton, Georgia, einer (sehr) kleinen Stadt. Doch obwohl es klein war habe ich so viel gelernt in diesen 5 monaten wie noch nie und ich hatte einen Haufen Spaß. Ich würde es gerne wieder tun und kann es jedem nur raten. Ich bin mitlerweile wieder im guten alten Deutschland, seit ca 3 wochen, und ich vermisse meine Gastfamilie, meine Freunde und die Schule in den USA jetzt schon. In meinem Aufenthalt hatte ich die Möglichkeit mit einer anderen Austauschschülerin und ihrer Gastmutter zu verreisen und dieses Angebot habe ich natürlich sofort angenommen, denn die Reise ging nicht in irgendeine Stadt in den USA, unsere Reise ging nach Los Angeles, Hollywood! Wir waren insgesamt für 5 Tage dort und haben sehr viel gesehen, es war einfach unbeschreiblich!

Vielen Dank für alles was ihr für uns getan habt, viele Grüße Lisa!

Josch Ringelkamp (10 Monate in Indianapolis, Indiana):

Hey Camps-Team,

ich bin seit dem 26.05.2009 wieder in Deutschland, ich wäre ja gerne noch etwas länger geblieben aber ich hatte ein paar Familien Sachen in Deutschland zu regeln und meine Gastfamilie musste auch aus persönlichen Gründen verreisen. Also ich bin wieder da. Ich habe auch mit meiner Gastfam schon telefoniert und E-Mail geschrieben ....ich vermisse sie doch sehr. Ist einfach Wahnsinn was die mir in den letzten Monaten möglich gemacht haben. Ich weiß wirklich nicht wie man denen das irgendwann wieder gut machen kann. Mein Jahr war einfach nur wahnsinnig gut. Wenn Leute mich fragen, sag ich denen immer schon, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll zu erzählen, es ist einfach zu viel passiert. Zusammenfassend einfach nur "super, super, super" und jetzt wo ich gerade wieder da, bin merke ich erstmal richtig was ich eigentlich alles geschafft, gemacht, gesehen und vor allen Dingen gelernt habe. Das was ich wohl am meisten gelernt habe, ist Akzeptanz, weil ohne das geht es wirklich nicht. Hätte ich einige Sachen da hinten einfach nicht akzeptiert dann hätte ich Probleme gehabt. Und das meine ich nicht negativ ....das ist einfach nur was bei meinen gelernten Sachen raussticht. Vielen Dank auch an euch alle, ihr habt es mir auch möglich gemacht meinen Traum in den USA zu leben. Danke an alle.

Mit freundlichen Grüssen Josch

Elternbriefe

Liebes Camps-Team,

ich habe meinen Sohn Marc wieder. Erfreut, aber auch sehr ruhig und verhalten landete er am Donnerstag in Düsseldorf. Er ist gerne nach Hause gekommen, hat aber auch auf der Heimfahrt noch einige Tränen vergossen, weil er seine Gastfamilie und Freunde zurücklassen musste. So sollte es sein, jetzt bin ich mir sicher, dass er trotz aller Schwierigkeiten ein sehr sehr schönes Jahr hatte in Amerika.

Heute hat er sich ein Stückchen Amerika wiedergeholt. Sein Gastbruder und ein guter Klassenkamerad sind für 4 Wochen bei uns angekommen. Als die Jungs in Deutschland ankamen, merkte ich bei Marc sofort eine Veränderung. Er hat ein Stückchen Vertrautheit des letzten Jahres zurück. Ich hoffe, dass Ray und Blake ihm jetzt dabei helfen sich wieder in seiner alten Heimat einzuleben.
Ich möchte mich auf diesem Wege recht herzlich bei Euch allen bedanken, besonders aber bei Heike Pätzel, die mir in der schweren Zeit, wo Marc sich noch nicht in Amerika zurecht gefunden hat, sehr sehr geholfen hat. Ich bin mir sicher, ohne ihre Hilfe hätte ich damals längst das "Handtuch" geworfen und meinen Sohn zurückgeholt.

Vielleicht oder hoffentlich sehen wir uns demnächst nochmal, mein jüngster Sohn spielt auch mit dem Gedanken ein High-School-Jahr in Amerika zu machen. Ich würde mich natürlich freuen, wenn es wieder mit Camps klappt. Die Infoveranstaltung für Köln ist schon zugesagt.

Vielen Dank für alles Karen Wirtz, Mutter von Marc Ostlender

Hallo liebe Frau Pätzel und alle hilfreichen Geister von CAMPS,

da Benedikt hier in Amerika nicht gerade der Schriftsteller geworden ist und auch mir nur die notwendigsten eMails geschrieben hat (wir haben aber viel telefoniert und uns via Internet gesehen) melde ich mich jetzt aus Huntersville. Seit 1 Woche besuche ich ihn hier. Tausend Dank noch mal für die sorgfältige Auswahl und Vermittlung. Er hat für SICH DIE passende Familie überhaupt bekommen!!!!!
Überall wo ich hinkomme wird Benedikt in den höchsten Tönen gelobt (Schade, dass ich nicht alles detailliert verstehe), so dass mir vor Freude die Tränen in den Augen stehen. Einer seiner Lehrer hat mir zum Abschied die Hand geküsst (unvorstellbar in Deutschland). Mit seiner lieben, etwas scheuen, zurückhaltenden Art hat Beni sich hier überall Freunde geschaffen (viel mehr als er zu Hause jemals hatte).
Und er ist zum Sportexperten herangewachsen: theoretisch (beherrscht alle Regeln von Football, Baseball, Basketball etc) und praktisch: spielt jetzt Basketball, geht zum Fitness-Training und !! ist vom Golf-Virus gepackt!! Genau so wie ich es erhofft hatte! Jeff, der Vater, hat ja einen Golfshop und im Moment hilft Beni ihm gerade dort (es sind ja schon Ferien).

Überhaupt hat er sich, glaube ich, durch seine Hilfsbereitschaft die Zuneigung der Familie erworben. Außerdem konnte er durch sein technisches Know-How und sein Wissen bzgl. Computer der ganzen Familie enorm helfen (Installation von wireless etc.).
Natürlich spricht er perfekt Englisch. Und das hat sich so ganz nebenbei ergeben. Einfach toll. Er denkt darüber nach später hier zu studieren. Seine „neue„ Familie würde das sehr begrüßen.
Alles in allem kann ich sagen, Benedikt hat das große Los mit seiner Familie gezogen: wirtschaftlich bescheidene Verhältnisse, aber das Herz auf dem rechten Fleck. Sie passen einfach zueinander.

Ein tolles ereignisreiches Jahr ist bald beendet, welches seine Zukunft sicher entscheidend beeinflussen wird. Wir sind so froh, dass wir dank unserer Freunde aus Stuttgart von CAMPS erfahren haben!!!

Mit ganz lieben Grüssen einer sehr glücklichen Mutter!
Esther Vester

 

Blogs von CAMPS Schülern

Marc Kielkopf 2007/2008:

Marc in Washington

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Familie Vester mit Benedikts US-Gastfamilie

Ich habe so viel gelernt, erlebt und entdeckt (über andere, die Welt und mich insgesamt), dass dieses Jahr wirklich eine Erfahrung fürs ganze Leben ist. Ich habe neue Ziele und Talente entdeckt, neue Vorbilder gefunden und insgesamt ein stärkeres Selbstbewusstsein.
Katharina Wojcik, West Hartford, Connecticut

Vesters in South Carolina

Mom Vester mit Söhnen Benedikt und Julian

Julian Lindeken mit seiner Gastfamilie

Auch so kann eine Familie aussehen, Carina Sudhof