Weihnachten und Silvester

Name: Lara

Alter: 17 Jahre

Gastfamilie: Gastmutter (33), Gastbruder (8)

Wohnort und Aufenthaltsdauer: Maine für ein Schuljahr (10 Monate)

Mein amerikanisches Auslandsjahr mache ich in Maine, der nördlichste Staat der USA. Ich lebe mit meiner Gastmutter und ihrem Sohn in einem kleinen Dorf. Mir gefällt es hier echt super! Die Natur in Maine ist unglaublich schön und meine Gastmutter hat mir besonders im Sommer schon unglaublich viel von Maine gezeigt. Maine ist sehr vielseitig; tiefe Wälder, hohe Berge aber auch zerklüftete Küsten und sogar Sandstrände findet man hier. Ich bin total glücklich hier gelandet zu sein.

Die Feiertage dieses Jahr habe ich zum ersten Mal ohne meine Familie aus Deutschland verbracht. Zumindest an Weihnachten gehen wir normalerweise alle in die Kirche und verbringen dann Heiligabend zusammen. Dieses Jahr am 24. Dezember bin ich mit meiner Gastmutter und meinem Gastbruder zur Mall gefahren, um ein Foto mit Santa Claus zu machen. Mein kleiner Bruder war total aufgeregt ihn zu treffen, da er natürlich noch an ihn glaubt!

Den Rest des Tages haben wir dann zuhause Weihnachtsfilme geschaut. Abends wurden Kekse und Milch für Santa rausgestellt. Denn erst am nächsten Morgen, 25. Dezember, öffnet man hier in den USA die Geschenke.

Aber nicht nur das war neu für mich; es ist hier üblich, dass jedes Familienmitglied ein sogenanntes „Stocking“ hat. Ein Stocking ist im Prinzip eine übergroße Socke gefüllt mit Schokolade und Kleinigkeiten. Ich hab echt super viele schöne Geschenke bekommen!

Danach sind wir zu meiner Hostgroßmutter gegangen und hatten ein Familienweihnachtsessen.

Silvester (hier New Year’s Eve genannt) habe ich mit meiner Familie und einer Handvoll Freunden gefeiert. Dazu habe ich eine Art Feier vorbereitet. Wir haben Fotos gemacht, Karten gespielt und sind um etwa 9 Uhr zu einem Nachbarn gegangen, da er eine Feuerwerkshow gegeben hat. Silvester wurde in meiner Umgebung aber nicht so groß gefeiert, wie ich das aus Deutschland kannte. Um Mitternacht kuschelten wir uns auf’s Sofa und haben zum Countdown in New York mitgefiebert.