Lisa - Ein Schuljahr in Irland

Mein Name ist Lisa und ich verbringe gerade ein Schuljahr in Irland. Ich wohne zusammen mit meinen vier Gastgeschwistern und meinen Gasteltern in einem typisch irischen „village“, nur circa 20 Minuten von der Stadt Cork entfernt.

Seit über fünf Monaten lebe ich jetzt hier und ich habe es auch nie bereut, mich für das Auslandsjahr entschieden zu haben. Für die ersten paar Tage war ich zusammen mit den anderen Irland-Schülern in Dublin auf den „Orientation Days“. Es war echt schön, vor allem ist das eine einmalige Chance, die anderen Schüler der Organisation kennenzulernen.

Ich würde es jedem empfehlen, der sich dafür entscheidet, ein paar Monate hier auf der grünen Insel zu verbringen, an der Orientation teilzunehmen.

Meine Gastfamilie ist total lieb und offen und auch mit meinen Gastgeschwistern (vor allem mit den zwei kleineren) verstehe ich mich super. Dadurch, dass hier sieben Personen unter einem Dach leben, wird es nie langweilig und es ist immer irgendwer da.

Während des ersten Monats hatte ich auch eine spanische Gastschwester, mit der ich mir für die vier Wochen mein Zimmer geteilt habe. Mit ihr habe ich immer noch Kontakt und es war einfach eine große Hilfe, wenn man in den ersten Wochen nicht ganz „allein“ ist.

Meine Schule ist die „Scoil Mhuire gan Smál“ in Blarney. Der Schultag hier ist zwar anders als in Deutschland, aber man gewöhnt sich schnell an die neue Situation (und die Schuluniform). Außerdem darf ich hier jeden Morgen eine Stunde länger schlafen, da der Unterricht an meiner Schule erst um 8.40 Uhr beginnt. Jeden Morgen werde ich von einem typischen, gelben Schulbus direkt vor der Haustür abgeholt und dort auch nachmittags wieder „abgeladen“.

An den Wochenenden gehe ich oft mit Freunden nach Cork zum Shoppen, ins Kino oder manchmal gibt es auch Ausflüge von der Organisation, zum Beispiel nach Dublin oder Kerry. Die sind eine super Möglichkeit, mehr von der Insel zu erkunden und einfach etwas anderes zu sehen.

Eine der vielen Sachen, die ich hier unter anderem gelernt habe, ist, dass man einfach auf die Leute zugehen muss, sei es in der Schule oder auch in der Gastfamilie. Ich habe echt super Freunde gefunden, mit denen ich auch ganz sicher noch Kontakt haben werde, wenn ich in vier Monaten wieder zurück nach Deutschland fliegen werde!