Maja - Ein Schuljahr in Washington State

Mein Austauschjahr ist schon fast wieder rum. Ich bin super glücklich, dass ich die Entscheidung ein Auslandjahr zu machen, getroffen habe. Camps hat mich mit dem Vorbereitungsworkshop sehr gut auf die neue Kultur und die Emotionen, die man als Austauschüler hat, vorbereitet.

Als ich meine Gastfamilie in Washington State bekommen habe, hatte ich gemischte Gefühle. Ich hatte vorher nie daran gedacht hier zu landen und war skeptisch, da meine Gastfamilie 15 Minuten entfernt vom nächsten Ort gewohnt hat. Aber ich wusste, man muss für alles offen sein. Durch die ersten Tage mit Camps in New York konnte man Leute kennen lernen, die in der gleichen Situation sind und deine Gedanken und vielleicht auch Ängste verstehen. Außerdem konnte man so kein Heimweh bekommen, da man immer unterwegs war und neue Sachen mit neuen Freunden erlebt hat. Ich tausche mich mit manchen Austauschülern immer noch aus, wenn mal was nicht so läuft wie man es sich vor dem Jahr vorgestellt hat.

Angekommen in meinem neuen Zuhause, habe ich mich sofort verliebt in die Natur hier. Allerdings wurde für mich persönlich die Situation so weit außerhalb zu leben immer schwerer, da meine Gastfamilie nicht die Zeit und manchmal auch Lust hatte mich zu fahren. Mein Coordinator war mit der Familiensituation auch nicht sehr glücklich. Deshalb haben wir nach ein paar Monaten beschlossen, dass ich die Gastfamilie wechsle. Ich bin zu einer anderen Gastschülerin aus Italien, die auch zu meiner Schule geht. Meine neue Gastfamilie ist für mich wie eine richtige Familie und mit drei Nationen im Haus wird es nie langweilig.

Was mich besonders begeistert hat, ist der School Spirit und die vielen verschiedenen Sportangebote und Schulfächer. Ich arbeite zum Beispiel im Student Store (wir verkaufen Kaffee und Snacks während der Pause) und bin in ADV, Multimedia Design (wir machen jede Woche ein Video mit den Nachrichten, was in der Schule anliegt). Die ersten Wochen in der Schule war es sehr anstrengend alles zu verstehen, aber nach spätestens 3 Monaten war auch das kein Problem mehr.

Viele meiner Freunde habe ich in meinem Cross Country Team kennengelernt und durch das tägliche Training in der Natur habe ich die vielen schönen Seiten von Washington gesehen.

Ich glaube, das Austauschjahr hat nicht nur meine Englischkenntnisse verbessert. Ich bin auch in meiner Persönlichkeit gewachsen und selbständiger geworden. Man lernt viel über sich selbst während des Jahres und wird sich und seine Sichtweisen verändern.

Ich habe hier eine zweite Familie gefunden und Freunde, die ich nie vergessen werde und von denen mir der Abschied sehr schwer fallen wird. Allerdings weiß ich schon jetzt, dass ich sehr bald wieder mein amerikanisches Zuhause besuchen werde.

Wenn ihr mehr von meinem Auslandjahr sehen wollt guckt euch doch einfach mal meine Facebookseite an oder schreibt mir bei Fragen eine Nachricht für mehr Informationen.

Danke an das ganze Camps Team, die mir diese Erfahrung ermöglicht haben.