Wochenendgestaltung

 Steckbrief

Name: Per Petersen

Alter: 16

Gastfamilie: Erik (47) und Stephanie (45) Roos und zwei Gastgeschwister Grant (11) und Andrew (8)

Wohnort: Chico, Kalifornien

Aufenthaltsdauer: 1 Jahr

Social Media: Instagram: per_pet01

 

Wochenendgestaltung

Nach 3 Flügen von Hamburg nach München, von da aus weiter nach Washington D.C. und schlussendlich nach Sacramento mit insgesamt 17 Flugstunden landete ich vor 31 Tage, also knapp einem Monat in Sacramento. Doch bevor ich fortfahre, möchte ich mich zu allererst vorstellen. Mein Name ist Per Petersen und ich komme aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Hamburg. Bei meiner Ankunft wurde ich sehr herzlich mit einem großen Plakat von meinen Gasteltern Erik und Stephanie und meinen kleinen neuen Brüdern Grant und Andrew empfangen. Nachdem wir noch ein Foto machten, sollten wir noch eine Stunde von Sacramento nach Chico, einer Kleinstadt mit ca. 90.000 Einwohnern im Norden Kaliforniens, brauchen. Der erste Eindruck meines neuen Zuhauses war sehr gut: ein großes, weißes Haus mit einem riesigen Garten, in einer ruhigen Gegend.

Die ersten 2 Tage gingen für mich schnell vorbei, da ich sehr beschäftigt mit den Kids war, und schon am dritten Tag fuhren wir für 2 Tage mit einem Wohnmobil und drei anderen Familie an den Lake Siskiyou. Normalerweise halte ich nicht viel vom Campen, doch diese 2 Tage haben mir wirklich viel Spaß gemacht, da auch die Chemie zwischen uns und den Kinder der anderen Familien gestimmt hat. Durch diesen Ausflug fühlte ich mich auch sehr schnell zugehörig zu meiner neuen Familie. Leider waren diese Tage viel zu schnell vorbei und wir mussten den Rückweg antreten, da mein Gastvater, ein Kinderzahnarzt, wieder arbeiten musste. Doch schon das Wochenende darauf hatten wir den nächsten Ausflug geplant. Mit Lego bauen und kämpfen mit den kleinen Brüdern gingen auch diese Tag rasant vorbei und ehe ich mich versah, war ich schon am Lake Almanor. Dort verbrachten wir zwei unvergessliche Tage mit Wasserskifahren, Wakeboarding, Fahrradfahren und Angeln zusammen mit den gleichen Familien vom letzten Ausflug.

Nach meiner dritten Woche, in der ich wichtigen Dinge für die Schule mit meiner Gastmutter einkaufte und wir am letzten Wochenende der Ferien noch eine eintägige Waterrafting-tour machten, kam auch schon mein erster Schultag, den ich mir schon Tage zuvor herbeigesehnt hatte, um endlich Menschen kennenzulernen. An diesem ersten Schultag musste ich auch feststellen, dass sich die amerikanischen Schulen sich sehr von denen in Deutschland unterscheiden, nicht nur dass jeder Lehrer einen eigenen Klassenraum hat und die Schüler von einem Raum zum anderen hetzten müssen, sondern auch die Lehrer, die es anscheinend lieben zu unterrichten und dem Unterricht mit Powerpoint und anderen Gestaltungsmitteln eine besondere Atmosphäre verleihen. Außerdem habe ich gelernt, dass der Sport eine sehr zentrale Rolle in der Schule einnimmt und dass der Zusammenhalt zwischen den Sportlern groß ist. Nach jeweils einer Stunde Spanisch, Geschichte, Englisch, Sport, handwerkliche Kunst und Mathe, die ich ab jetzt jeden Tag haben werde, hatte ich meinen ersten Schultag hinter mir und meldete mich noch am gleichen Nachmittag bei den Tryouts des Schwimmteams an, in das ich es jetzt letztendlich auch aufgenommen wurde. Nun habe ich 5 Tage pro Woche 2 Stunden Schwimmtraining und konnte dadurch auch schon eine erste Freundschaft schließen.

Jetzt bin ich schon in meiner zweiten Schulwoche angekommen und insgesamt macht es mir hier bis jetzt riesigen Spaß hier zu sein.