Wir sind Mitglied bei...

Deutscher Fachverband High School e.V.

CAMPS International ist Mitglied im Deutschen Fachverband High School e.V. (DFH). Der Fachverband erstellt strenge Qualitätsrichtlinien, deren Einhaltung durch die Mitglieder in regelmäßigen Qualitätskontrollen überprüft werden.

Die Ziele und Werte des DFH und seiner Mitgliedsorganisationen
Primäres Ziel der Mitgliedsorganisationen des Deutschen Fachverbands High School e.V. (DFH) ist die Gewährleistung verantwortungsbewusster und in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Schülern und Eltern sowie Partnern im Zielland organisierter internationaler Schulaustauschprogramme wie in den DFH-Qualitätsrichtlinien definiert.
Gleichzeitig lebt die spezielle Werthaftigkeit dieser Form des Kulturaustausches im Wesentlichen von der Begegnung von Menschen und dem Verständnis füreinander: Eine Dynamik von großer Nachhaltigkeit, die über die persönliche Erfahrung hinaus auch in das gesellschaftliche Umfeld hineinwirkt.
Neben der ordnungsgemäßen Durchführung der Programme fühlen sich die Mitgliedsorganisationen des DFH deshalb auch dieser zivilgesellschaftliche Dimension des Austauschs verpflichtet und sind sich ihrer entsprechenden Verantwortung bewusst.
 

Rechtssicherheit und Teilnehmerfreundlichkeit
DFH-Mitglieder

– organisieren seit mindestens 4 Jahren High-School-Aufenthalte als hauptsächliche Tätigkeit bzw. Schwerpunkt oder eigenständigen Bereich ihrer Programmpalette.
– haben ihren Geschäftssitz in Deutschland und schließen den Vertrag nach deutschem Recht ab.
– sind Veranstalter im gesetzlichen Sinne, stehen als solche in vollem Umfang für den ordnungsgemäßen Ablauf der Programme über den gesamten Verlauf und in allen Einzelaspekten ein. (Wie wichtig dieser leider oft übersehene Status ist, wurde deutlich bei den Rückholaktionen bei Ausbruch der Coronapandemie im Frühjahr 2020, bei der die Organisationen mit erheblichem finanziellem und organisatorischem Aufwand dieser Verantwortung gegenüber Teilnehmern und Eltern gerecht wurden.)
– händigen dem Kunden den Sicherungsschein gemäß § 651 BGB aus und versichern damit eingenommene Gelder gegen etwaige Insolvenzen von Leistungsträgern.
– verpflichten sich zur Einhaltung der DFH-Richtlinien zu Ausschreibung, Bewerbungsverfahren und Durchführung der Programme.

DFH-Stipendienprogramm, Inklusivität & Finanzielle Aspekte
Die DFH-Mitglieder sind sich der Tatsache bewusst, dass die Teilnahme an langzeitigem Austausch mit einem nicht geringen finanziellen Aufwand verbunden ist. Sämtliche Mitglieder bieten deshalb auch kostengünstige Classic-Programme (z.B. USA Public High School) an, um möglichst vielen Jugendlichen die Austauscherfahrung zu ermöglichen. Bei einem Kostenvolumen von knapp über € 10.000,- wird ein solches Jahresprogramm durch das BAföG mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von maximal ca. € 5.000,- zuzüglich einem Reisekostenzuschlag von € 1.000,- gefördert.
Den Zielen Chancengleichheit und Inklusion dient auch das DFH-Stipendienprogramm mit Stipendien für finanziell bedürftige Jugendliche. Das DFH-Stipendienprogramm hat über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg mit einem Gesamtaufwand von über zwei Millionen Euro über 300 Schülerinnen und Schülern die einmalige Erfahrung eines Austauschaufenthalts ermöglicht, der ihnen ansonsten aufgrund der eigenen finanziellen Situation nicht möglich gewesen wäre.
Ausdrücklich stehen die Programme auch Jugendlichen sämtlicher Schulformen offen.


Zivilgesellschaftliche Relevanz der Persönlichkeitsentwicklung im Schüleraustausch
Selbstverständlich sind auch Reiseerlebnis, Spracherwerb und Eröffnung zukünftiger Bildungs- und Berufsperspektiven Teil sämtlicher internationalen Austausche; tatsächlich aber geht die recht verstandene Austauschidee weit über diese Interessen und Aspekte hinaus: das Alltagsleben als Mitglied einer Gastfamilie, die vielen neuen Freundschaften und das Eintauchen in eine andere Kultur wirken als tiefgreifende Erfahrungs- und Bildungswerte und werden Teil einer vorurteilsfreien, toleranten und offenen Persönlichkeit, die im weiteren Verlauf der persönlichen Bildungs- und Berufsbiografie eine positive zivilgesellschaftliche Wirkung entfaltet.
Diese Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung und menschenzugewandten Horizonterweiterung in Rahmen der interkulturellen Verständigung werden bereits von Anfang an thematisiert und zur Geltung gebracht und sind deshalb auch Teil der DFH-Qualitätsrichtlinien für die unverbindlichen Bewerbungs- und Informationsgespräche für Schüler und Eltern, die obligatorisch der Aufnahme in ein Programm vorausgehen und u. A. ausdrücklich auf „die persönliche Eignung des Bewerbers für das Programm eingehen: persönliche Reife, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Toleranz” sowie „die eigene innere Motivation und echtes Interesse an dem Aufenthalt”.
 

Junior-Botschafter für Völkerverständigung
„Wichtiger Bestandteil der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik ist der internationale Jugendaustausch. Durch Austauschprogramme wird das Interesse junger Leute an der deutschen Kultur geweckt und die Völkerverständigung gefördert.“ (Auswärtiges Amt)
Dieses Statement des AA wurde im Hinblick auf ‘Incoming-Programme’ – ausländische Jugendliche, die nach Deutschland kommen – formuliert; der Gedanke der Völkerverständigung und des Interesses an deutscher Kultur gilt aber genauso für die Wirkung unserer – übrigens in den Zielländern besonders beliebten – deutschen Exchange Students, die als Botschafter Deutschlands entscheidend das Bild unseres Landes prägen. So lobte auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Außenminister den internationalen Austausch ausdrücklich als wichtige „dritte Säule der Außenpolitik”. (auswaertiges-amt.de/de/newsroom/071025-steinmeier-fes-hamburg/219380)

DFH-Mitglieder fühlen sich deshalb den folgenden leitenden Ideen verpflichtet:

– DFH-Mitglieder legen Wert darauf, dass halb- und ganzjährige Aufenthalte keine touristische Reise darstellen, sondern als Kulturaustausch mit bildungs-, gesellschafts- und außenpolitischen Dimensionen einen weit höheren Stellenwert beanspruchen dürfen.
– DFH-Programme wirken im Sinne einer außenpolitisch relevanten Public Diplomacy: als „Botschafter Deutschlands” befördern Austauschschüler*innen das Interesse an Deutschland und die Wahrnehmung unseres Landes auf positive Weise.
– Beide genannten Aspekte spielen bereits bei den (für DFH-Mitglieder verbindlichen) persönlichen Bewerbungs- und Informationsgesprächen mit Schülern und Eltern eine zentrale Rolle sowie desweiteren bei den oft mehrtägigen obligatorischen Vorbereitungstreffen.

Abschließend kann erwähnt werden, dass die Botschafterrolle oft weit über den eigentlichen ursprünglichen Aufenthalt hinausreicht. Studien belegen: Fast 80% der Austauschschüler sind später erneut für längere Zeit im Ausland, die Mehrheit sogar mehrfach (Auslandsstudium, Auslandspraktika und längere Reisen); 10% gingen dauerhaft ins Ausland.


Inbound: Ausländische Schüler in Deutschland | Public-Diplomacy
Noch einmal das Auswärtige Amt: „Wichtiger Bestandteil der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik ist der internationale Jugendaustausch. Durch Austauschprogramme wird das Interesse junger Leute an der deutschen Kultur geweckt und die Völkerverständigung gefördert.“
Wo DFH-Mitglieder Schüler aus anderen Ländern nach Deutschland aufnehmen und betreuen, gelten selbstverständlich sämtliche Prinzipien des Kulturaustauschs im Hinblick auf Toleranz und Völkerverständigung auf gleiche Weise. Auch hier kommt die Botschafterrolle von Austauschschülern insofern wieder zum Tragen, als diese sich in ihren Schulen und ihrer Community oft in besonderer Weise der ausländischen Schüler annnehmen und aufgrund der eigenen Erfahrung ein gutes Verständnis für deren Situation haben.

Langfristige zivilgesellschaftliche Wirkung von Austausch
Auch langfristig werden ehemalige Austauschschüler im Inland zu einem wertvollen Teil einer Willkommenskultur auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Durch ihre Horizonterweiterung und Persönlichkeitsentwicklung werden sie nicht nur zu interessanten und kreativen Teilnehmern innerhalb der deutschen Gesellschaft: durch ihre internationale Ausrichtung und mit ihrer international bereicherten Identität werden sie nun auf einer neuen Ebenen wiederum zu Botschaftern Deutschlands.

Mehr Informationen zum DFH auf www.dfh.org

Bundesforum

Das BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. ist die Fachorganisation für den Bereich des Kinder- und Jugendreisens. Als bundesweiter Dachverband entwickelt das BundesForum gemeinsame Qualitätskriterien für Kinder- und Jugendreisen. Es bietet eine Plattform für trägerübergreifende Diskussionen und Innovationen. Ein gemeinsames Anliegen ist insbesondere die Qualitätssicherung. Mehr Information zu den Zielsetzungen und der Arbeit des BundesForums unter www.bundesforum.de

WYSETC

Außerdem ist CAMPS International Mitglied in der "World Youth Student & Educational Travel Confederation" (WYSETC). Mehr Information zu den Zielsetzungen und der Arbeit dieser weltweit anerkannten und renommierten Föderation unter www.wysetc.org